Was ist die Perimenopause: Symptome, zeitlicher Verlauf und was hilft

15.6.2026

Artikel

What is perimenopause: symptoms, timeline and what helps

Fast jeder hat schon einmal von den Wechseljahren gehört, doch der Begriff „Perimenopause“ ist vielen Frauen leider noch weitgehend unbekannt – obwohl sie gerade in dieser Zeit erhebliche körperliche und hormonelle Veränderungen durchleben. Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Körper in letzter Zeit anders verhält, sind Sie möglicherweise in die Übergangsphase eingetreten, die biologisch gesehen der Menopause selbst vorausgeht.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen, was während der Perimenopause tatsächlich im Körper geschieht, warum sich Gewicht und Stoffwechsel verändern und wie die richtige Ernährung und gezielte Nahrungsergänzung Ihnen helfen können, diese Phase erfolgreich zu meistern.

 

Der Artikel auf einen Blick

  1. Perimenopause vs. Menopause: Was ist der Unterschied?
  2. Was sind die häufigsten Symptome der Perimenopause?
  3. Stoffwechselveränderungen in den Wechseljahren: Warum sich Gewicht und Körperform verändern
  4. Knochengesundheit in den Wechseljahren: Warum sie gefährdet ist und wie man sie schützen kann
  5. Schlaf in den Wechseljahren
  6. Vier Gründe, sich dem Krafttraining zu widmen
  7. Wie Sie Ihren Körper durch Ernährung unterstützen können
  8. Nahrungsergänzungsmittel in den Wechseljahren: Was hilft tatsächlich?
  9. Das Wichtigste auf einen Blick


Perimenopause vs. Menopause: Was ist der Unterschied?

Was sind die häufigsten Symptome der Perimenopause?

Stoffwechselveränderungen in den Wechseljahren: Warum sich Gewicht und Körperform verändern

Knochengesundheit in den Wechseljahren: Warum sie gefährdet ist und wie man sie schützen kann

Schlaf in den Wechseljahren

Vier Gründe, sich dem Krafttraining zu widmen

Wie Sie Ihren Körper durch Ernährung unterstützen können

Nahrungsergänzungsmittel in den Wechseljahren: Was hilft tatsächlich?

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Die Perimenopause beginnt im Durchschnitt im Alter zwischen 40 und 44 Jahren, bei manchen Frauen bereits Ende 30 – und dauert 4 bis 8 Jahre.

  • Die Perimenopause ist ein natürlicher hormoneller Übergang. Die Östrogen- und Progesteronwerte schwanken unregelmäßig – sie nehmen nicht einfach linear ab.

  • Zu den häufigsten Symptomen zählen unregelmäßige Perioden, Hitzewallungen, Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen und Müdigkeit.

  • Ein sinkender Östrogenspiegel verändert die Fettverteilung (mehr viszerales Fett), verringert die Muskelmasse und beeinträchtigt die Insulinsensitivität.

  • Krafttraining ist eines der wirksamsten Mittel in den Wechseljahren – es schützt Knochen, Muskeln und den Stoffwechsel.

  • Eine Ernährung, die auf eine ausreichende Protein- und Ballaststoffzufuhr sowie einen reduzierten Anteil an einfachen Kohlenhydraten ausgerichtet ist, wirkt sich direkt auf die Linderung von Wechseljahrsbeschwerden aus.

  • Zu den wichtigsten Nahrungsergänzungsmitteln zählen Magnesium, Omega-3 (EPA+DHA), Vitamin D3+K2 und Vitamin B6.

  • Müdigkeit ist nicht immer hormonell bedingt – bei starker Menstruation lohnt es sich, die Eisenvorräte zu überprüfen.



Quellen:

  1. Santoro N et al. Perimenopause: Von der Forschung zur Praxis. Zeitschrift für Frauengesundheit. 2016;25(4):332–339. doi:10.1089/jwh.2015.5556

  2. Carr MC. Das Auftreten des metabolischen Syndroms in den Wechseljahren. Journal of Clinical Endocrinology & Metabolism. 2003;88(6):2404–2411.

  3. Bauer J et al. Evidenzbasierte Empfehlungen für eine optimale Proteinzufuhr bei älteren Menschen. Zeitschrift der American Medical Directors Association. 2013;14(8):542–559.

  4. Mozaffarian D et al. Omega-3-Fettsäuren und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zeitschrift des American College of Cardiology. 2011;58(20):2047–2067.

  5. Cashman KD. Vitamin D und Osteoporoseprävention. Zeitschrift für Steroidbiochemie und Molekularbiologie. 2007;103(3–5):392–394.

  6. Richter EA, Hargreaves M. Bewegung, GLUT4 und die Glukoseaufnahme in den Skelettmuskeln. Physiologische Übersichtsartikel. 2013;93(3):993–1017.

  7. Lethaby A et al. Phytoöstrogene bei vasomotorischen Symptomen in den Wechseljahren. Cochrane Database of Systematic Reviews. 2007;(4):CD001395.

  8. Barbagallo M, Dominguez LJ. Magnesium und Typ-2-Diabetes. World Journal of Diabetes. 2015;6(10):1152–1157.

 

Häufig gestellte Fragen