Vitamin D ist einer der wichtigen Stoffe, die unser Körper nicht nur für gesunde Knochen und eine einwandfreie Funktion des Immunsystems benötigt. Vor allem im Winter leiden viele Menschen unter einem Vitamin-D-Mangel. Daher ist es ratsam, den Vitamin-D-Spiegel durch Nahrungsergänzungsmittel zu erhöhen. In den heutigen Artikeln möchten wir näher erläutern, warum Trime ausschließlich pflanzliches Vitamin D anbietet und warum wir Vitamin D aus Lanolin nicht als geeignete Quelle betrachten.
Der Artikel im Überblick:
- Pflanzliches versus tierisches Vitamin D
- Tierischen Ursprungs – Vitamin D aus Lanolin
- Technologie zur Herstellung von Vitamin D3 aus Lanolin
- Nachteile von Vitamin D aus Lanolin
- Lanolin als Allergen
- Warum bevorzugen wir pflanzliches Vitamin D?
- Was sind die größten Vorteile unseres Vitamin D aus Algen?
- Eine kurze Zusammenfassung wichtiger Informationen zum Thema Vitamin D
Pflanzliches versus tierisches Vitamin D
Auf dem Markt finden Sie eine Vielzahl von Nahrungsergänzungsmitteln, die sich nicht nur in ihrer Qualität, sondern auch in ihrer Herkunft unterscheiden. Die meisten Vitamin-D3-Präparate sind tierischen Ursprungs, und die Hersteller geben nicht immer an, welche Form des Vitamins sie verwenden und wie es gewonnen wurde. Bei Trime stellen wir Nahrungsergänzungsmittel her, deren Zusammensetzung so naturnah wie möglich ist und die gleichzeitig umweltfreundlich sind. Daher ist pflanzliches Vitamin D für uns die klare Wahl.
Tierischen Ursprungs – Vitamin D aus Lanolin
Ein sehr häufiger Rohstoff für die Herstellung von Vitamin D ist Lanolin, das als gelbes Sekret von den Talgdrüsen von Schafen produziert wird. Grundsätzlich fungiert Lanolin als wasserabweisende Schicht, die Schafe vor schlechtem Wetter (z. B. bei Kälte oder Regen) schützt. Der Begriff „Lanolin“ leitet sich vom lateinischen „lanolinum“ ab, einer Zusammensetzung aus den Wörtern „lana“ (Wolle) und „oleum“ (Öl). Chemisch gesehen wird Lanolin jedoch als Wachs klassifiziert.
Technologie zur Herstellung von Vitamin D3 aus Lanolin
Die gewonnene Wolle wird zunächst in heißem Wasser mit Waschmittel gewaschen, um Parasiten oder Verunreinigungen zu entfernen, wodurch Rohlanolin gewonnen wird. Anschließend wird der Fettanteil durch einen als Verseifung bezeichneten Prozess und anschließende Zentrifugation von den nicht-fettigen Bestandteilen getrennt. Rohcholesterin wird mithilfe von Extraktionsmitteln und Lösungsmitteln isoliert. Durch weitere chemische Verfahren entsteht schließlich die stabile Endform von Vitamin D3, die für die Herstellung von Nahrungsergänzungsmitteln bereit ist.
Nachteile von Vitamin D aus Lanolin
Unerwünschte Inhaltsstoffe, die bei der Herstellung von Vitamin D aus Lanolin verwendet werden, können Pestizide oder Konservierungsstoffe sein. Schafwolle kann mit Pestiziden verunreinigt sein, da Schafe mit chemisch behandelten Pflanzen in Kontakt kommen können. Zudem werden die Tiere selbst und ihre Haut mit Desinfektionsbädern gegen Zecken und andere Schädlinge behandelt. Rückstände der verwendeten Chemikalien können dann in ihrer Haut verbleiben.
Da Lanolin auf Lipiden basiert, kann es an der Luft ranzig werden oder oxidieren. Aus diesem Grund werden bei der Verarbeitung und Lagerung von Lanolin und seinen Fraktionen häufig Antioxidantien eingesetzt, darunter Butylhydroxytoluol (BHT), ein synthetisches Antioxidans, das die Lipidoxidation verlangsamt.
Obwohl BHT in den vorgeschriebenen Mengen als sicher gilt, können Spuren davon im menschlichen Fettgewebe verbleiben. Aus toxikologischer Sicht liegen begrenzte Hinweise auf eine karzinogene Wirkung von BHT bei Tieren vor, was daher Bedenken hinsichtlich seiner potenziellen Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit aufkommen lassen könnte (obwohl die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) BHT hinsichtlich seiner Karzinogenität als „nicht klassifizierbar“ einstuft).
Ein weiterer Aspekt ist die ethische Sichtweise. Die Wolle von Schafen wird oft auf grobe Weise gewonnen, und tiefe Schnitte sind daher häufige Verletzungen bei Schafen. Einige Züchter wenden zudem eine drastische Praxis namens „Mulesing“ an. Dabei wird ein großer Teil der Haut im Bereich des Anus und des Schwanzes weggeschnitten, um die faltige Haut und die Wolle zu entfernen, in der sich sonst Kot ansammeln würde. Diese „Beschneidung“ wird in der Regel ohne Betäubung durchgeführt und ist für die Schafe sehr schmerzhaft und belastend. Die dadurch entstandenen Wunden können nach dem Mulesing nur sehr langsam verheilen.
Lanolin als Allergen
Die American Contact Dermatitis Society (ACDS) kürt jährlich das „Allergen des Jahres“. Damit soll auf häufig vorkommende Allergene aufmerksam gemacht werden, die mehr Beachtung verdienen, da sie erhebliche Kontaktallergien auslösen können. Lanolin wurde von der ACDS zum Allergen des Jahres 2022 erklärt.
Aufgrund seiner weichmachenden und feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften wird Lanolin nicht nur in Kosmetika, sondern auch in Arzneimitteln verwendet. Lanolin gilt als schwacher Sensibilisator, und die Häufigkeit von Kontaktallergien gegen Lanolin wird in der europäischen Bevölkerung auf 0,4 % geschätzt. Es können jedoch verschiedene Begleiterkrankungen (wie Beingeschwüre, perianale/genitale Dermatitis oder atopische Dermatitis) auftreten. Kinder und ältere Menschen haben ein erhöhtes Risiko, eine Kontaktallergie gegen Lanolin zu entwickeln.
Warum bevorzugen wir pflanzliches Vitamin D?
Bei Trime legen wir nicht nur Wert auf das maximale Nährstoffpotenzial unserer Nahrungsergänzungsmittel, sondern auch auf deren Umweltverträglichkeit. Nachhaltigkeit, ethisches Handeln, Umweltverträglichkeit sowie der Respekt vor Natur und Tieren sind für uns von entscheidender Bedeutung. Daher kommen Produkte mit Lanolinextrakt für uns nicht in Frage.
Früher wurde pflanzliches Vitamin D aus Pilzextrakten gewonnen. Diese Form entspricht jedoch chemisch gesehen Vitamin D2 (Ergocalciferol), das im Vergleich zu Vitamin D3 (Cholecalciferol) deutlich weniger wirksam ist. Derzeit wird die Form, die Vitamin D2 entspricht, nicht als ausreichende Vitamin-D-Quelle angesehen.
Unser pflanzliches Vitamin D3 liegt in der bioverfügbaren Form Cholecalciferol vor und stammt aus einer pflanzlichen Quelle von höchster Qualität und Reinheit. Es wird aus gentechnikfreien Algen gewonnen, die unter streng kontrollierten Bedingungen ohne den Einsatz von Pestiziden oder anderen Schadstoffen angebaut werden.
Was sind die größten Vorteile unseres Vitamin D aus Algen?
- Rein und hochwertig. Die Algen werden unter streng kontrollierten Bedingungen in einem sogenannten geschlossenen Kreislauf gezüchtet, in dem kein Risiko einer Kontamination durch Fremdstoffe aus der Umgebung besteht, wie dies in der freien Natur der Fall ist. Bei der Herstellung werden weder Pestizide noch chemische Lösungsmittel verwendet. Unsere Produkte enthalten keine synthetischen Konservierungsstoffe.
- Nachhaltige und energiesparende Produktionsmethode (der Produktionsprozess ist nicht energieintensiv).
- Hohe Bioverfügbarkeit und dieselbe Halbwertszeit wie bei Vitamin D3 aus tierischen Quellen.
- Für Vegetarier und Veganer geeignet
Eine kurze Zusammenfassung wichtiger Informationen zum Thema Vitamin D
Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin, das im Körper zahlreiche Funktionen erfüllt. Es wirkt eher wie ein Hormon, das die Aufnahme von Kalzium und Phosphor reguliert und somit zur Erhaltung gesunder Knochen und Zähne beiträgt. Die meisten Zellen im Körper verfügen über einen Rezeptor für dieses Vitamin, was ebenfalls auf dessen Bedeutung hinweist. Vitamin D ist an der ordnungsgemäßen Zellteilung beteiligt, trägt zur normalen Muskelaktivität bei und unterstützt die gesunde Funktion des Immunsystems.
Die natürliche Quelle für Vitamin D ist das Sonnenlicht; daher steigern wir den Spiegel dieses wichtigen Vitamins, indem wir unsere Haut der Sonne aussetzen. Dabei müssen jedoch einschränkende Faktoren der Vitamin-D-Synthese berücksichtigt werden: beispielsweise die Dauer der Sonnenexposition, die Wellenlänge des Sonnenlichts oder die Verwendung von Sonnenschutzcremes. Aus diesen Gründen verfügen wir möglicherweise selbst im Sommer nicht über einen ausreichenden Vitamin-D-Spiegel. Im Winter stellen bestimmte Lebensmittel wie fetter Fisch eine Vitamin-D-Quelle dar, die jedoch leider nur sehr selten verzehrt werden. Deshalb leiden wir im Winter häufig unter einem Vitamin-D-Mangel und sollten daher auf eine entsprechende Nahrungsergänzung achten.
Weitere Artikel zum Thema Vitamin D finden Sie in unserem Blog (zum Beispiel Die Sonne als Quelle für Vitamin D oder Vegane vs. nicht-vegane Vitamin-D-Quellen).